Onograstronomie und Rezepte

Die "17 Perlen von Ferrara", so benannt aufgrund ihrer Bedeutung für die lokale Wirtschaft und Tradition, sind das Ergebnis der Verbesserungen des Schutzes für die typischen regionalen Gerichte durch die Provinzregierung und der Handelskammer von Ferrara.

In zahlreichen alten Texten kann die enge Verbindung zwischen der Region und ihrer typischen Produkte nachgewiesen werden, was sich allerdings ausdrücklich nur auf Produkte bezieht, die noch heute Teil der kulinarischen Tradition von Ferrara sind.

Um das Erbe der regionalen Spezialitäten zu sichern, wurde in den Ausschüssen mit den Verfahren zur Anerkennung der Gemeinschaftsmarke als g.U. (geschützte Ursprungsbezeichnung – italienisch DOP) und g.g.A. (geschützte geografische Angabe –italienisch IGP) begonnen, die speziell dafür entwickelt wurden, um Produkte aus der Europäischen Union als "Spezialität" vor Fälschungen zu schützen und nach CEE 510/06 zu regeln.

Bis heute gehören zu den Produkten der Gemeinschaftsmarke das international bekannte Brot der Coppia Ferrarese (g.g.A.), die Birne von Emilia-Romagna (g.g.A.), die Pfirsiche und Nektarinen von Romagna (g.g.A.), der Spargel von Altedo (g.g.A.) und der Wein Bosco Eliceo (Ursprungsbezeichnung).

Geprüft durch die zuständigen Gremien und vorbehaltlich in die Gemeinschaft aufgenommen sind die Muscheln von Goro, die Wassermelone von Ferrara, die Melone von  Emilia, die Karotte aus dem Delta von Ferrara, die Salama da Sugo oder Salami aus Ferrara, die „Zia Ferrarese“ (Knoblauch-Salami), der Reis aus dem Po-Delta, der Knoblauch von Voghiera, die Kürbis-Cappellacci von Ferrara und der Kuchen Pampapato-Pampepato von Ferrara.

Pfirsiche und Nektarinen aus Romagna - IGP

In der Provinz Ferrara sind die für die Produktion von Pfirsichen und Nektarinen interessanten Gemeinden: Argenta, Cento, Codigoro, Massa Fiscaglia, PoggioRenatico, Portomaggiore, Sant'Agostino, Tresigallo, Voghiera.

Weine des Bosco Eliceo – DOC

Die Geschichte des Weinanbaus in der Provinz Ferrara geht vermutlich bis auf die Zeit der Etrusker zurück, die in der Stadt Spina in der Nähe von Comacchio eine ihrer blühenden Handelsstädte hatten.

Die Salami von Ferrara

Die Knoblauch-Salami, die bereits in Texten der Renaissance erwähnt wird, wird traditionell vom 30.November, dem Tag des Heiligen Andreas, bis Ende Januar hergestellt, nach der trafitionellen Überlieferung der Fleischer aus Ferrara.

Die Salami "Zia Ferrarese"

Die Ursprünge der "Zia ferrares" sind alt und vor allem auf die späte Periode der Renaissance zurückzuführen.

Salama da sugo

Die Salama da Sugo, ein Meisterwerk der ferrareser Küche, besteht aus einer Mischung aus gehacktem Schweinefleisch, Rotwein, Salz, Pfeffer und einigen anderen Gewürzen, deren Zusammensetzung kein Metzgermeister Ferraras preisgeben würde.

Reis des Deltas – IGP

Die Reiskultur ist in diesem Gebiet noch nicht lange vertreten und stellt ein unerläßliches Mittel dar, um die stark salz-und säurehaltigen Böden zu “waschen”..

Venusmuscheln von Goro

An der äußersten Ecke der Provinz Ferrara, befindet sich die Sacca von Goro, die einen idealen Lebensraum für viele Fischarten und vor allem für Venus-und Miesmuscheln darstellt.

Die Birne von Emilia Romagna - IGP

Im Gebiet von Ferrara, das dem Po zugewandt ist, spielt der Anbau von Birnen eine große Rolle, sowohl in Hinblick auf Quantität als auch auf Qualität.

Pampapato von Ferrara

Pampepato ist ein typisches Gebäck aus Ferrara. Seine Entstehung hat nicht, wie der Name vermuten lassen könnte, mit Pfeffer (ital. ‘pepe’) zu tun, sondern mit anderen duftenden Gewürzen und einer kleinen Prise Weltgeschichte.

Die Melone aus Emilia

Die erste Nennung der Melone auf dem Land von Ferrara geht auf Christopher von Messisbugo zurück, ein Schnitzer der Renaissance am Hofe der Este.

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