Beach Tennis Tour
“Turquoise Ferrara Erde und Wasser” ist der Name des Tourniers, das im Juni und Juli von den Champions des Beachtennis, an den Stränden, der Strandbäder von Comacchio ausgetragen wird, um sich den Titel der Champions zu erkämpfen.
Info: +39 335 373794
Von Mesola bis zur Mündung des Po
von Volano – 41 km
Die Tour beginnt in Mesola, eine Stadt die
sich rund im das Schloss von Estense entwickelt
hat, welches in der aktuellen Form von Alfonso
II am Ende des ’500 gebaut wurde. Das große
Bauwerk erhebt sich am Limit des großen
Waldes, welcher zu dieser Zeit zur Jagt
benutzt wurde. Für lange Zeit wurde geglaubt
das dieses Schloss nur zum Vergnügen dienen
sollte, aber neueste Studien ergaben, das
der Herzog es als Mittelpunkt für den Bau
einer neuen Stadt und eines Hafens benutzen
wollte. Das Projekt, bekämpft von Venedig,
wurde Unterbrochen von dem Ende der Herrschaft
der Estense im Jahre 1598. Das Schloss ist
jetzt Sitz des Zentrums für Umweltschulung.
Von Mesola nimmt man die Straße in
Richtung Santa Giustina, wo man ein
interessantes Forstgebiet antrifft.
Man folgt dann den Wegweisern um den
Torre dell’Abate zu erreichen, große
Konstruktion verbunden mit der Urbarmachung
des Herzogs Alfonso II D’Este welcher
die zweifache Funktion hatte, als
Wasserstauwerk und als Verteidigungsturm.
Darüber hinaus folgend, erreicht man
die Fraktion von Bosco Mesola und
dem Eingang des großen Waldes ( Gran
Bosco) ein Forst von 1061 Hektar,
welcher die letzten Beispiele der
Wälder zusammenhielt, welche bis zur
späten Renaissance, die ganze Zone
der Küste des Herzogtums von Ferrara
bedeckten. Gekauft im Jahre 1490 von
Ercole I D’Este, wurde dann in ein
großartiges Jagdrevier umgewandelt,
und für dieses Projekt wiederbevölkert
mit einer Fauna, welcher zu dieser
Zeit, in dieser Zone, bereits ausgestorben
war. Unter diesen Tierarten von großem
Interesse, war der Hirsch eines der
Eingeborenen Tiere, dagegen wurde
der Dammhirsch wieder ausgesetzt von
der Familie Estense.
Ein
kurzer Teil der Straße, welcher hinter
der Abtei von Pomposa anfängt, führt
nach Volano, entlang dem Komplex der
Sümpfe Bertuzzi auf der rechten Seite,
und auf der Linken dem urbargemachten
Terrain der Sümpfe Giralda und der
Oase der Sümpfe von Canneviè und Porticino.
Man erreicht dann das Zentrum von
Volano, wo sich ein großer Küstenwald
ausbreitet. Von hier aus ist möglich,
angefangen von dem Stauwerk des Pos
von Volano, zu Fuß Ausflüge entlang
des Scannone, einem schmalen Landstreifen
der angelegt wurde, an der Mündung
des Flusses und die ersten Verzweigungen
des Meeres zu besichtigen, oder den
Strand von Volano zu erreichen. Kurz
vor dem eintreten in Volano ermöglicht
eine Abzweigung, Taglio delle Falce
zu erreichen, an der äußeren Seite
des großen Waldes, von dort aus kann
man eine wunderschöne Aussicht auf
die Bucht von Goro genießen.
Von Volano startet man wieder mit
der Panoramastraße Acciaioli, welche
östlich weiter entlang der großen
Sümpfe Bertuzzi führt, hier ist die
Aussicht am späten Nachmittag besonders
eindrucksvoll, wenn das streifende
Licht der Sonne die Farben des Wassers
hervor hebt, die sandige Ufer und
die Vegetation, kreieren besondere
Lichtreflexe. Es sind keine seltenen
Beobachtungen, auch von der Straße,
von großen Vogelgruppen, hauptsächlich
von Reihern und, in einigen Perioden
des Jahres auch rosa Flamingos. Auf
der anderen Seite taucht der Wasserspiegel
des Sees von Nazioni auf, ein großes
Becken welches für den Wassersport
genutzt wird, an seinen Ufern befindet
sich auch eine Stierzucht und eine
Zucht von Pferden des Deltas. Im Süden
der Straße Acciaioli, biegt man auf
das Land ab und fährt entlang der
Badezentren von Lido delle Nazioni,
Lido di Pomposa und Lido degli Scacchi,
von welchen man die großen Strände
und die modernen Einrichtungen bewundern
kann, um dann in Porto Garibaldi zu
enden, ein Ort der seit dem XII Jahrhundert
bekannt ist, welcher die schönen Strände
mit dem malerischen Hafenkanal verbindet
und einer großen Anzahl von Restaurants
welche sich auf Fischgerichte spezialisiert
haben .