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Von Mesola bis zur Mündung des Po von Volano – 41 km
Die Tour beginnt in Mesola, eine Stadt die sich rund im das Schloss von Estense entwickelt hat, welches in der aktuellen Form von Alfonso II am Ende des ’500 gebaut wurde. Das große Bauwerk erhebt sich am Limit des großen Waldes, welcher zu dieser Zeit zur Jagt benutzt wurde. Für lange Zeit wurde geglaubt das dieses Schloss nur zum Vergnügen dienen sollte, aber neueste Studien ergaben, das der Herzog es als Mittelpunkt für den Bau einer neuen Stadt und eines Hafens benutzen wollte. Das Projekt, bekämpft von Venedig, wurde Unterbrochen von dem Ende der Herrschaft der Estense im Jahre 1598. Das Schloss ist jetzt Sitz des Zentrums für Umweltschulung.

 

Von Mesola nimmt man die Straße in Richtung Santa Giustina, wo man ein interessantes Forstgebiet antrifft. Man folgt dann den Wegweisern um den Torre dell’Abate zu erreichen, große Konstruktion verbunden mit der Urbarmachung des Herzogs Alfonso II D’Este welcher die zweifache Funktion hatte, als Wasserstauwerk und als Verteidigungsturm. Darüber hinaus folgend, erreicht man die Fraktion von Bosco Mesola und dem Eingang des großen Waldes ( Gran Bosco) ein Forst von 1061 Hektar, welcher die letzten Beispiele der Wälder zusammenhielt, welche bis zur späten Renaissance, die ganze Zone der Küste des Herzogtums von Ferrara bedeckten. Gekauft im Jahre 1490 von Ercole I D’Este, wurde dann in ein großartiges Jagdrevier umgewandelt, und für dieses Projekt wiederbevölkert mit einer Fauna, welcher zu dieser Zeit, in dieser Zone, bereits ausgestorben war. Unter diesen Tierarten von großem Interesse, war der Hirsch eines der Eingeborenen Tiere, dagegen wurde der Dammhirsch wieder ausgesetzt von der Familie Estense.

Ein kurzer Teil der Straße, welcher hinter der Abtei von Pomposa anfängt, führt nach Volano, entlang dem Komplex der Sümpfe Bertuzzi auf der rechten Seite, und auf der Linken dem urbargemachten Terrain der Sümpfe Giralda und der Oase der Sümpfe von Canneviè und Porticino. Man erreicht dann das Zentrum von Volano, wo sich ein großer Küstenwald ausbreitet. Von hier aus ist möglich, angefangen von dem Stauwerk des Pos von Volano, zu Fuß Ausflüge entlang des Scannone, einem schmalen Landstreifen der angelegt wurde, an der Mündung des Flusses und die ersten Verzweigungen des Meeres zu besichtigen, oder den Strand von Volano zu erreichen. Kurz vor dem eintreten in Volano ermöglicht eine Abzweigung, Taglio delle Falce zu erreichen, an der äußeren Seite des großen Waldes, von dort aus kann man eine wunderschöne Aussicht auf die Bucht von Goro genießen.

Von Volano startet man wieder mit der Panoramastraße Acciaioli, welche östlich weiter entlang der großen Sümpfe Bertuzzi führt, hier ist die Aussicht am späten Nachmittag besonders eindrucksvoll, wenn das streifende Licht der Sonne die Farben des Wassers hervor hebt, die sandige Ufer und die Vegetation, kreieren besondere Lichtreflexe. Es sind keine seltenen Beobachtungen, auch von der Straße, von großen Vogelgruppen, hauptsächlich von Reihern und, in einigen Perioden des Jahres auch rosa Flamingos. Auf der anderen Seite taucht der Wasserspiegel des Sees von Nazioni auf, ein großes Becken welches für den Wassersport genutzt wird, an seinen Ufern befindet sich auch eine Stierzucht und eine Zucht von Pferden des Deltas. Im Süden der Straße Acciaioli, biegt man auf das Land ab und fährt entlang der Badezentren von Lido delle Nazioni, Lido di Pomposa und Lido degli Scacchi, von welchen man die großen Strände und die modernen Einrichtungen bewundern kann, um dann in Porto Garibaldi zu enden, ein Ort der seit dem XII Jahrhundert bekannt ist, welcher die schönen Strände mit dem malerischen Hafenkanal verbindet und einer großen Anzahl von Restaurants welche sich auf Fischgerichte spezialisiert haben .

 
 
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