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“Turquoise Ferrara Erde und Wasser” ist der Name des Tourniers, das im Juni und Juli von den Champions des Beachtennis, an den Stränden, der Strandbäder von Comacchio ausgetragen wird, um sich den Titel der Champions zu erkämpfen. Info: +39 335 373794
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Strecke entlang der Ufer von den Sümpfen von Comacchio – ca. 55 Km ca.
Von dem südlichen Ende von Lido di Spina, befährt man die Straße die am Strand entlang führt, am Ende von dieser auf der linken Seite, wenn man über die Brücke des Kanals vom Logonovo gefahren ist, befindet man sich in Lido degli Estensi, wo man rechts den Fahrradweg benutzen kann, der an der Strandpromenade entlang führt oder, als Alternative, fährt man gerade aus weiter auf der Straße Carducci, welche den Strandort in seiner ganzen Länge durchquert. Am Ende dieser Straße kommt man zum Fährboot das auf dem Kanal von Magnavacca tätig ist, und für die Überfahrt von Personen und Fahrräder gedacht ist, und man setzt über nach Porto Garibaldi. Von dort aus fährt man am Fischerhafen und dem befahrbaren Kanal entlang, und erreicht Comacchio, eine Stadt mit sehr antiker Herkunft, es erhebt sich im Zentrum von weiten Lagunen, auf einer Gruppe von dreizehn kleinen Inseln. Umstritten vom Papst und Imperator, von Ferrara und Ravenna, die Stadt im Versuch den Frieden zu finden, ergibt sich denen von Estensi im Jahre 1304 und hat somit ihr Schicksal mit dem von Ferrara verbunden.
 
Die Regierung von Estense hat die Bevölkerung verarmt, mit dem Entzug der Salzwerke, dem Fischfangrecht und der Ausnutzung des Waldes, während dagegen in der Periode des Papstes die ökonomischen Situationen einige Besserungen erfuhren. In den XVII und XVIII Jahrhunderten ließen die Päpstlichen Abgesandten Kirchen und Monumente erbauen, welche noch heute der Stadt ihren charakteristischen Aspekt verleihen. Im XX Jahrhundert verbannt die Urbarmachung einen großen Teil der Sümpfe zu einem Festland, aber das historische Zentrum bewahrt noch immer den Originalaspekt und ist durchzogen von einem Netz von Kanälen dessen Ufer durch Steinbrücken miteinander verbunden sind. Es gibt zahlreiche Monumente zu sehen: die Kirche des Carmine, die Kirche des Rosenkranzes, die Kirche von Santa Maria in Aula Regia, an diese ist gleichzeitig das Museum Mariano von der Heiligen Kunst angeschlossen, der Dom von San Cassiano, der Laubegang der Händler, das ehemalige Krankenhaus von San Camillo, der Bogengang der Cappuccini und der Palast Bellini, kulturelles und erklärendes Zentrum. In der Nähe der Fischhalle aus dem 17 Jahrhundert erheben sich die berühmten Dreibrücken, Wahrzeichen der Stadt.
Comacchio verlässt man Richtung Westen, der Straße Spina folgend in Richtung Ostellato, und nach cirka 1 Km biegt man auf der Brücke ab, welche in die Sümpfe Pega führt, deren Urbarmachung erst im Jahre 1957 abgeschlossen wurde. Man fährt am Kanal Fattibello entlang bis zum Casone Foce, wo das Museum der Sümpfe seinen Sitz hat. Es handelt sich um einen sehr eindrucksvollen Punkt, von welchem aus Comacchio immer noch als eine Lagunenstadt erscheint, es hebt sich ab vom Horizont mitten im Blau seiner Sümpfe. Zu Fuß oder mit dem Boot, kann man eine Tour zwischen Wasser und Land zurücklegen, in einem Ambiente reich an Eindrücken: außer der einheimischen Flora und Fauna, kann man die Fischerhütten aus dem 17 Jahrhundert besichtigen und die groß angelegten Fallen „Lavorieri“ zum Fang der Aale anschauen. Von der Fischerhütte Foce nimmt man die kleine Straße welche entlang der nördlichen Sümpfe führt, bis man die Sümpfe Zavelea erreicht, ein Feuchtgebiet, heute geschützte Oase der Fauna, mit Süßwasser aber früher war es ein großer Bereich mit salzhaltigem Wasser. Man folgt dann weiter auf der Straße Argine Argosta, welche wahrscheinlich ein Teil der romanischen Straße war welche Ravenna und Adria miteinander verbannt. Von oben von der Straße kann man einen außergewöhnlichen Blick auf die größten Sümpfe genießen, welche die Urbarmachung überlebt haben (9.600 Hektar), die hier einem Meer gleich erscheinen.
 
 
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